Lichelle Marie
01

Wo anfangen

Das frühe Werk zuletzt ansehen

Es ist interessanter, wenn man weiß, wohin die Karriere ging, und als erster Eindruck weniger gerecht.

Mit den Nahaufnahmen beginnen

Wer den Reiz schnell verstehen will, sieht drei Nahaufnahmen aus verschiedenen Jahren und achtet darauf, was sich verändert.

Dann eine lange Einstellung

Das ungeschnittene Material zeigt die Ausdauer und die kleinen Anpassungen, die der Schnitt sonst verbirgt.

Den Mitwirkenden folgen

Es sind immer wieder dieselben Regieleute und Partner, und die Beziehungen erklären viel über den Rhythmus der Arbeit.

Das Kontrast-Set suchen

Die stilisierten Szenen zeigen am leichtesten, wie das Bild gebaut und nicht nur gespielt wurde.

02

Am Set

Beständigkeit ist die eigentliche Kunst. Gut zu sein, gelingt jedem einmal. Gut zu sein beim vierten Setup eines langen Tages, das ist die Arbeit.

Die Darstellerinnen, die bleiben, behalten meist etwas zurück, einen privaten Vorrat, den der Beruf nicht berühren kann.

Am Set finden die wichtigen Gespräche statt, bevor die Kamera läuft: Grenzen, Positionen, die Form der Szene, was nicht gemacht wird.

03

Begriffe

Nachsorge

Die Zeit und Zuwendung nach einer Szene, körperlich wie emotional.

Set

Die physische Umgebung einer Szene, ob vorhandener Ort oder gebaute Kulisse.

Nahaufnahme

Eine Einstellung, die Gesicht oder Körper eng fasst, sodass kleine Bewegungen die Szene tragen.

Kontrast

Der Unterschied zwischen den hellsten und dunkelsten Partien eines Bildes. Der Begriff steht auch für einen Beleuchtungsstil.

Setup

Eine Kameraposition mit eigener Lichtkonfiguration, von denen ein Drehtag viele hat.

Lange Einstellung

Eine Szene oder ein Abschnitt, ohne Schnitt gedreht, getragen von durchgehendem Spiel statt von Montage.